MEDIZINISCHE ZENTRALBIBLIOTHEK

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Ich pass in keine Schublade!

 schublade„Jeder Mensch ist einmalig in seiner Art! Jeder Mensch verdient es, dass man ihn genau anschaut und nicht einfach einsortiert!“ (A. Stück)

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Das bringt Angelika Stück mit ihrem Menschenbildern gegen das „Schubladendenken“ zum Ausdruck. Sie wirbt für die Akzeptanz der Individualität jedes Einzelnen. Auch wenn es manchmal einfacher ist, Menschen in eine Kategorie zu pressen. „Aber wir sollten diese Schubladen immer ein wenig offen lassen, weil eigentlich nie Jemand ganz in sie hineinpasst.“ (A. Stück)

Zur Verstärkung des Einmaligen jedes abgelichteten Menschen setzt die Braunschweiger Künstlerin gezielt Gestaltungselemente ein: Die Personen sind zum Teil freigestellt, stehend im weißen Raum. Durch den Druck der digitalen Fotos auf Aquarellpapier (C-Print) wirken die Arbeiten strukturiert und eher wie „gemalt“. Alle Bilder sind ohne Titel oder Beschreibung der Person. „Was man sieht, sind alles Menschen und KEINER passt in irgendeine Schublade.“ (A. Stück)
Das Projekt entstand unter Mitwirkung von Bewohnern und Mitarbeitern des psychiatrischen AWO-Wohnheims „Haus am Elm“ in Schöningen.

Angelika Stück begann ihre künstlerische Tätigkeit im Rahmen eines kunsttherapeutischen Malprojektes mit inhaftierten Straftätern der JVA Wolfenbüttel 1987-1990. Seither präsentierte sie in zahlreichen Ausstellungen, Diavorführungen und Postkarteneditionen ihre Arbeiten. Im Frühjahr 2011 war ihre Ausstellung „Bitte setzen!“ in der Medizinischen Zentralbibliothek zu sehen.

Die Fotos sind vom 16. April bis 28. Juni 2012 während der Öffnungszeiten der Medizinischen Zentralbibliothek am Universitätsklinikum Magdeburg, Leipziger Straße 44, Haus 41 zu sehen.

Letzte Änderung: 13.09.2018 - Ansprechpartner:

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